Acer setzt auf Linux für Laptops

05. Juni 2008 Artikel drucken Artikel drucken

Vorteile im Betrieb und Kosten als Hintergrund

Acer: In Zukunft mehr Linux für Notebooks und Laptops (Foto: acer.de)

London (pte/05.06.2008/13:50) – Der Computerhersteller Acer hat vor, nicht nur im Bereich der Mini-Notebooks, sondern auch bei größeren Laptops massiv auf Linux als Betriebssystem zu setzen. “Wir haben uns wegen Microsoft zu Linux verlagert”, wird Gianpiero Morbello, Acer Vice President of Marketing and Brand, vom britischen IT-Portal VNUnet zitiert. Wesentlichste Punkte, die für Linux statt Windows sprechen, werden in zwei Bereichen geortet. Zum einen verspricht das Open-Source-Betriebssystem Vorteile im Betrieb wie einen deutlich schnelleren Systemstart. Speziell bei günstigen Modellen ist der Wegfall der Windows-Kosten ein wichtiger Faktor.

“Microsoft ist sehr stark und es wird schwer werden, aber wir werden hart daran arbeiten, den Linux-Markt zu entwickeln”, so Morbello. Das gilt nicht nur für Mini-Notebooks wie das diese Woche vorgestellte Aspire one, sondern für den gesamten Laptop-Bereich. Ein Vorteil des Open-Source-Betriebsystems sei, dass es für längere Batterielaufzeiten sorgen könne. Als wesentlich wird auch der schnellere Startvorgang genannt – statt Minuten bei Windows daure dieser bei Linux nur 15 Sekunden. Tatsächlich kann Linux sehr gut für schnelle Bootvorgänge optimiert werden – bis hin zu Kompaktvarianten für Instant-On-Funktionen wie “Splashtop”, die Asus verstärkt in Notebooks einsetzen will (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080530035).

Besonders im niederen Preissegment erwartet das Unternehmen, dass der Preisunterschied Linux im Consumer-Bereich attraktiv macht. “Microsofts Betriebssytem kostet typischerweise 50 Pfund (rund 63 Euro) pro Einheit”, erklärt David Drummond, Acer UK Managing Director. Bei einem 1.250-Euro-PC würde das keine Rolle spielen. “Bei einem 250-Euro-Computer ist das aber ein wichtiges Thema”, betont Drummond. Nicht definitiv ausgeführt wurde allerdings, ob mit Linux-Laptops primär neue Märkte erschlossen werden sollen oder ob Acer seine Kunden allgemein zum Umstieg motivieren möchte. (Ende)

Artikel zur Verfügung gestellt: www.pressetext.at

Jede fünfte .hk-Domain Malware-verseucht

05. Juni 2008 Artikel drucken Artikel drucken

Großes Sicherheitsrisiko auch bei .cn- und .info-Seiten

Webseiten mit der Endung “.hk” sind besonders gefährlich (Foto: pixelio.de, tommyS)

San Jose (pte/04.06.2008/13:34) – Das Gefahrenpotenzial, dem Nutzer beim Surfen im Internet ausgesetzt sind, ist abhängig von der jeweiligen Domainendung einer besuchten Seite. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Antivirenherstellers McAfee http://www.mcafee.com, der Webseiten auf potenziell gefährliche Sicherheitslücken und die Anfälligkeit für schädliche Software untersucht hat. Als gefährlichste Domains weist der “Mapping the Mal Web”-Report dabei Seiten mit der für Hong Kong stehenden Endung .hk aus. Rund 19,2 Prozent aller Webseiten mit diesem Anhängsel würden eine Sicherheitsbedrohung für Nutzer darstellen, heißt es in dem Bericht. Als weitere gefährliche Web-Destinationen werden mit 11,8 Prozent China (.cn) und mit 11,7 Prozent .info genannt.

“Die Gefahren im Internet lassen sich nur sehr schwer einsortieren”, erklärt Toralv Dirro, Sicherheitsexperte bei McAfee Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Das besonders hohe Sicherheitsrisiko bei .hk-Domains sei relativ einfach zu erklären. “Hong Kong hat – genauso wie andere kleine Inselstaaten – unverhältnismäßig viele vergebene Domains. Das liegt daran, dass die dort zuständige Registrierungsbehörde mit ihren Vergaben sehr freizügig umgeht”, stellt Dirro fest. Grund für diese Praxis seien sicherlich auch finanzielle Argumente. “Nur weil eine Webseite mit .hk endet, heißt das aber noch lange nicht, dass der betreffende Rechner in Hong Kong steht. Für Ausländer ist es dort im Gegensatz zu anderen Ländern sehr leicht, eine Domain zu bekommen”, erläutert Dirro. Aus diesen Gründen sei es wenig verwunderlich, dass Missbrauchsfälle häufiger bei derartigen Seiten auftreten als bei anderen.

Laut dem aktuellen Bericht ist auch weiterhin die Domainendung .com am weitesten verbreitet. Im Gegensatz zum Pendant aus Hong Kong hält sich hier das Gefahrenpotenzial aber in Grenzen. Nur rund fünf Prozent auf diese Weise gekennzeichneter Webseiten wurden von den McAfee-Experten als gefährlich eingestuft. Der Report weist aber nicht nur die potenziell gefährlichsten Webdomains aus, sondern auch die sichersten. In dieser Hinsicht konnten sich Finnland (.fi), Japan (.jp), Norwegen (.no), Slowenien (.si) und Kolumbien (.co) profilieren.

Wie der Bericht feststellt, ist die Chance, im Internet mit Viren, Spyware, Adware oder anderer schädlicher Software in Berührung zu kommen, im vergangenen Jahr insgesamt um 41,5 Prozent gestiegen. “Der Tendenz nach haben wir es mit einem dramatischen Anstieg des Gefahrenpotenzials im Internet zu tun”, meint Dirro. Hintergrund dieser Entwicklung sei vor allem der für Cyber-Kriminelle zunehmend lukrativer werdende Datenklau im Netz. “Die Verbreitung von Malware ist mittlerweile ein großes kriminelles Geschäftsfeld geworden”, so Dirro abschließend. (Ende)

Artikel zur Verfügung gestellt: www.pressetext.at

Auflistung wichtiger Mailserver

22. Mai 2008 Artikel drucken Artikel drucken

Hier finden Sie eine Aufstellung der wichtigsten Mailserver:

für NETecture Konten:
POP & SMTP: mail.netecture.com

für AON Privatkonten:
POP: mailbox.aon.at
SMTP: email.aon.at

für AON Businesskonten:
POP: bpop.telekom.at
SMTP: bsmtp.telekom.at

für GMX Konten:
POP: pop.gmx.net
SMTP: mail.gmx.net

für gMail Konten:
POP: pop.gmail.com
SMTP: smtp.gmail.com

für Telering Konten:
POP: mail.telering.at
SMTP: smtp.telering.at

Kennwörter – wie vergeben und merken?

20. Mai 2008 Artikel drucken Artikel drucken

Kennwörter sollten aus mindestens 8 – 16 Zeichen bestehen, um nicht Gefahr zu laufen, dass mit Hilfe von Brute-Force Attacken Ihr Passwort geknackt wird. Das Passwort sollte aus Phantasienamen, Sonderzeichen, Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen, oder am Besten einer Kombination daraus bestehen. Eine Möglichkeit ein Passwort aus zufälligen Zahlen- und Buchstabenkombinationen zu generieren, bieten Kennwortgeneratoren, wie z.B. http://www.freepasswordgenerator.com/. Diese Kennwörter sind je nach Konfiguration sehr komplex und verleiten dazu, sich das Kennwort zu notieren.

Eine andere Möglichkeit Kennwörter zu generieren ist es die Anfangsbuchstaben eines Satzes zu verwenden
z.B.: Hd7B%sd7Z

Dieses Passwort wurde mit den Anfangsbuchstaben des Satzes: Hinter den 7 Bergen sind die 7 Zwerge, dabei wurde aber auch darauf geachtet das Sonderzeichen % in das Kennwort einzubinden.

Die Verwendung von Sonderzeichen kann zwar einen Sicherheitsgewinn bringen, da ein Kennwort dadurch komplexer wird, dennoch ist davon abzuraten, wenn mit der Möglichkeit zu rechnen ist, dass das Kennwort auch im Ausland verwendet werden muss, weil nicht auf allen Tastaturen die gleichen Sonderzeichen vorhanden sind.

Filmzitate, berühmte Aussprüche, Aneinanderreihungen von einfachen Wörtern, Geburtsdaten, Mädchennamen, Haustiernamen, etc. sind als Kennwörter zu vermeiden, da sie mittels des Wörterbuchangriffes oder durch einen informierten Angreifer leicht geknackt werden können.

PHP – ein erster Blick

19. Mai 2008 Artikel drucken Artikel drucken

Im Gegensatz zu HTML ist ein PHP eine serverseitige Skriptsprache. Dies bedeutet, dass für die Verarbeitung des Sourcecodes nicht der Browser (wie dies z.B. bei JavaScript der Fall ist), sondern der Server verantwortlich ist. Voraussetzung hierfür ist die serverseitige Installation von PHP.

Der große Vorteil ist die einfache Einbindung in HTML – Dateien, ein einfaches Tag genügt um dem Server mitzuteilen dass der nachfolgende Code vom PHP Parser verarbeitet werden muss. Hierbei ist zu beachten, dass die Dateiendung bei Einbinden von PHP Code dementsprechend in .php geändert werden muss. Um dies zu veranschaulichen möge folgendes Codeschnipsel dienen :

<?php
// Beginn Ihres Sourcecodes

phpinfo();

// Ende Ihres Sourcecodes
?>

wobei <?php den Beginn darstellt und ?> das dazugehörige Ende. Alles zwischen diesen Tags wird vom Parser abgearbeitet. In diesem Beispiel sehen Sie gleichzeitig die Anwendung einer einfachen, aber dennoch sehr wichtigen und informativen (sowie bereits vorimplementierten) Funktion der PHP Distribution welche Ihnen Auskunft über die gegenwärtige Konfiguration Ihrer Installation gibt.

Weiters sehen Sie folgende Zeilen :

// Beginn Ihres Sourcecodes
// Ende Ihres Sourcecodes

wobei // den Anfang eines einzeiligen Kommentars deklariert. Jedes nachfolgende Zeichen wird vom Parser ignoriert und soll Ihnen in erster Linie helfen sich schnell und einfach Notizen während Ihrer Programmierung zu machen.

Sehen wir uns nun die Verwendung von so genannten Variablen an.

Variablen können als essentieller Bestandteil einer jeden Programmiersprache angesehen werden, da sie zum Zwischenspeichern von Informationen jeder Art dienen, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgeben können. Die Initialisierung geschieht durch Voranstellen eines $, gefolgt vom Variablennamen (z.B.: $blogname), einem = welches für die Zuweisung eines Wertes verantwortlich ist und auf der rechten Seite der “Gleichung” (wenn man so will) dem Wert selbst (z.B. “NETecture – making your NET work”). Die Initialisierung muss unbedingt durch ein ; abgeschlossen werden.

Um dies zu veranschaulichen möge folgendes Codeschnipsel dienen :

<?php

$blogname=”NETecture – making your NET work”;

echo “Herzlich willkommen auf $blogname”;

?>

Wir weisen in diesem Script der Variablen $blogname den Wert NETecture – making your NET work zu. Mit dem einfachen Befehl echo geben wir dann den String “Herzlich willkommen auf” gefolgt vom Inhalt der eben initialisierten Variable aus. Die Ausgabe in Ihrem Browser sieht dann wie folgt aus:

Herzlich willkommen auf NETecture – making your NET work.

Video Tutorial: Einrichten von DSL unter Windows XP

18. Mai 2008 Artikel drucken Artikel drucken

Dieses Video ist nur eine Probe. Es wird in nächster Zeit durch ein Video Tutorial mit Audio ersetzt. Das Video zeigt aber den vollständigen Ablauf für das Einrichten einer DSL Verbindung unter Windows XP!

Was ist DNS?

15. Mai 2008 Artikel drucken Artikel drucken

DNS steht für Domain Name System.

Dieses System kann man mit einem Telefonbuch vergleichen. Dabei wird ein Name einer Nummer (IP-Adresse) zugeordnet. Der Vorteil bei diesem System ist es, dass man sich nicht die Nummer, z.B. 91.114.12.115, merken muss sondern nur den Namen, z.B. netecture.com. Beim Wechsel eines Internetanschlusses kann es passieren, dass sich die IP-Adresse ändert, der Name bleibt aber gleich. Somit muss man sich nur den Namen und nicht die Nummer merken.

Mit DNS ist es wie bei einem Telefonbuch möglich einem Namen mehrere Nummern zuzuordnen. So kann Lastverteilung (“Load Balancing”) realisiert werden.